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Ich habe genug - Geld-Workshop mit Karl Gamper in Berlin



geld

Kramsach/Tirol_(humannews) – Wir Menschen gingen irgendwann eine – wie sich zeigte – tragische Verbindung ein. Eine Knebelung. Das war uns zu Beginn nicht klar… Doch es zeigte sich mit den Jahren. Es war die Verkettung von Zeit (Uhrenzeit) über den Zins mit Geld. Warum wir so gehetzt sind. Die Sprachwurzel von Zins führt zu „das künstlich Hinzugegebene”. Da alles Geld auf allen Kontinenten von allen Staaten über Kredite ausgegeben wird – haftet jeder ausgegebenen Banknote unsichtbar der Treiber Zins an. Die Geldmenge wächst – künstlich – über den Zins, verbunden mit Zeit. Also in dem gleichen Ausmaß, wie sich die Erde um die eigene Achse dreht, vermehrt sich – künstlich – die Geldmenge. Von Stund zu Stund. Von Tag zu Tag. Automatisch!

Wenn wir das weiterdenken, dann sehen wir: Geld frisst Zeit. Denn wir Menschen müssen täglich immer mehr und noch mehr Zeit aufwenden, um den Zins und Zinsenszins zu bedienen. Daher sind wir alle so gehetzt. Das ist mit ein Grund, weshalb wir keine Zeit mehr haben. Weil ein zu großer Teil unserer Zeit zur Bedienung dieser Geldschraube aus Zins und Zinseszins gefressen wird. Die Tragik ist: Die meisten Menschen sehen das nicht. Verstehen nicht, weshalb wir von Jahr zu Jahr scheinbar weniger Zeit haben. John Maynard Keynes (1883-1946), Mathematik-Genie und maßgeblich an der Entwicklung unseres Währungssystems beteiligt, sagte selbst: „Das ist ein Todessystem. Der Zins ist der Untergang unserer Zivilisation.”

Der erste Schritt: Doch es gibt in dem eine gute Nachricht, eine sehr gute! Geld ist kein Naturgesetz. Geld wächst nicht auf Bäumen. Unser Geldsystem ist und wurde von uns Menschen erschaffen. Geld ist kein Tsunami. Wenn wir unser Geldsystem als Dauerstress empfinden, als Terror, als Bedrohung – dann können wir gleichzeitig begreifen: Es handelt sich dabei NICHT um eine Naturkatastrophe, sondern um eine traumatische Verbindung aus Zeit, Zins und Geld; erschaffen von uns Menschen.

Wenn wir das wirklich verstehen, dann können wir den allerersten Schritt tun. Wir können bei uns beginnen. Sie bei sich. Ich bei mir. Wir können für uns erproben, wie es wäre, wenn wir in unserem Kopf, in unserem Herzen, in unserem Bewusstsein diese Verbindung lösen würden. Wach. Aufmerksam. Bewusst. Als ersten Schritt. Es mag nach dem ersten Schritt ein zweiter erfolgen. Doch nicht vorher. Nicht zuerst der zweite und dann der erste Schritt.

Der erste Schritt ist: Im eigenen Leben die Verbindung und das Wirken von Zeit, Zins und Geld im persönlichen Alltag zu sehen. Zu fühlen. Zu verstehen. Lassen Sie dann bei sich und für sich bei Geld die Freundschaft beginnen. Werden wir alle miteinander an dem Punkt „Geld” menschlich. Dann wird im Land der Gründlichkeit, der Denker, der Philosophen und Erfinder… doch auch ein zweiter Schritt möglich werden. Oder?

Der erste Schritt ist für unser nach außen gerichtetes Denken möglicherweise befremdlich. Denn wir suchen immer die Lösung im Außen. Im System. Doch wirklich neue Ideen, Kreativität und Eigenverantwortung erblühen im Inneren. Der erste Schritt ist daher die Eingangstür in den Raum der Lösung.

GeldWorkshop in Berlin mit Karl Gamper
22. bis 24. Mai 2009
Info und Anmeldung: gamper.com

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 Quelle: manifestation.cc
 julia  |    26 Lesungen



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