Die Mode der goldenen 20er liegt wieder im Trend

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Wie so oft in der Mode wird ein Trend aus vergangenen Jahren nach ein paar Jahrzehnten wieder cool. Diesmal ist es der legendäre Look von Capone und Gatsby, der Look der 20er, der Look der wilden Partys, der Look der Lebensfreude und Glückspielabende.

20er JahreIn dieser Zeit wurde das Leben gefeiert, wie es kam. Besonders beliebt waren damals Spielbanken und private Spielclubs, wo so mancher Betrüger Spielautomaten Tricks, die funktionieren, anwendete und damit viel Geld gewann. Natürlich gab es damals schon eine Kleiderordnung – und dieser Dress Code ist Vorbild für das aktuelle Revival der 20er-Mode.

Das trugen die Männer

In den 20ern war man als Mann cool, wenn man in der Undergroundszene war und wie Al Capone aussah, der bis heute einer der bekanntesten Verbrecher der Welt ist. Dieser trug exklusive Zweireiher-Anzüge mit Hosenträgern, Filzhut und Manschettenknöpfen. Accessoires wie Ringe und Armbanduhren perfektionierten seinen Style. Aber auch der Stresemann-Anzug war in den 20ern beliebt. Er bestand aus einer dunklen Weste und gestreifter Hose. Darüber wurde eine schwarze Jacke getragen. Seinen Namen erhielt der Anzug vom deutschen Reichskanzler Gustav Stresemann, der ihn zu fast jedem Anlass trug.

Viele Männer trugen statt einem Hut eine sportliche Schirmmütze. Aber auch Frack und lässigerer Smoking gehörten in den Kleiderschrank eines Herrens zu dieser Zeit. Zur Arbeit und in der Freizeit trug man dagegen ein legeres Sakko, Hosen mit Bügelfalten, kurze Knickerbocker oder einen Trenchcoat. Als modische Ergänzung nutzen viele Männer einen Siegelring oder eine Lesehilfe aus Glas.

Damenmode war jungenhaft

In den 20er-Jahren war die Mode der Frauen eher jungenhaft. Beliebt waren Kostüme im Herrenstil, längere Röcke, Hemdblusenkleider und das „Kleine Schwarze“ von Coco Chanel. In der Regel waren die Kleider gerade geschnitten, ohne am Körper eng anzuliegen. Die Mode aus dieser Zeit ignorierte die Taille und den Busen der Damen. Androgynie war damals eben Trend. Denn die Frauen wollten die Geschlechterunterschiede aufheben. Sie kämpften mithilfe der Mode für mehr Gleichberechtigung.

Viele Frauen trugen deshalb auch kurze Haare, einen Bubikopf und ein strenges Outfit. Sie rauchten und tranken in der Öffentlichkeit, nutzen lange Zigaretten und wirkten mondän und selbstbewusst. Großen Einfluss auf die Mode der 20er hatten weibliche Filmstars wie Marlene Dietrich, Louise Brooks, Gloria Swanson, Clara Bow, Kiki de Montparnasse, Nancy Cunard, Marion Morehouse und später auch Greta Garbo. Sie schminkten sich zudem die Augen und Lippen dunkel.

Besonderheiten der Mode

Der Modestil der 20er zog sich durch alle Gesellschaftsschichten. Das bedeutete, dass es nicht mehr möglich war, anhand der Kleidung die soziale Schicht zu unterscheiden. Alle Damen trugen kurze Haare, gerade geschnittene Kleider und eng anliegende Hüte. Unterschiede waren vielleicht nur in der Verarbeitung der Stoffe ausmachbar.

Die Must-Haves aus den 20ern

Auch wenn es heute weniger Events gibt, bei denen Frauen ein Cocktailkleid tragen können, so gehört es doch in jeden Kleiderschrank. Vor allem das berühmte Kleid von Modedesignerin Coco Chanel. Sie schneiderte das perfekte Kleid ohne Taille, mit niedrig sitzender Hüfte, vielen Fransen und einem tiefen Ausschnitt; manche von ihnen sogar mit Spaghettiträgern. Diese Cocktailkleider sind zwar heute etwas kürzer und ein bisschen mehr figurbetont, aber immer noch sehr im 20er-Jahre Stil gehalten. Viele Modedesigner wie Karl Lagerfeld haben das berühmte Cocktailkleid wieder für sich entdeckt und in aktuelle Kollektionen eingebunden.

Zu einem tollen Kleid gehören natürlich die passenden Strümpfe mit Naht und Spitze. Überhaupt feine und edle Stoffe. Dazu sollte der Stoff am besten transparent sein, damit viel Haut hervor oder durchblitzen kann. Die Damen dürfen deshalb wieder Netzstrumpfhosen und großmaschige Nahtstrümpfe tragen. Diese sind in der aktuellen Kollektion vieler Kaufhäuser zu bestaunen. Trendy sind die sexy Netzstrumpfhosen übrigens auch durch den Film „Fifty Shades of Grey“ geworden. Zu den sexy Strümpfen passt ein enger halbdurchsichtiger Body mit einem schlichten Blazer obendrauf.

Natürlich gehört ein androgynes Outfit aus den 20er-Jahren ebenso in den Kleiderschrank. Damit revolutionieren Frauen noch heute das modische Bild. Ein kurz geschnittener Bob ist sowieso zeitlos. Der jungenhafte Look wirkt zudem selbstsicher. Wer im Retro-Look auftritt und einen schmal geschnittenen Hosenanzug mit maskulinem Schnitt trägt, ist absolut cool und zieht sicher viele Blicke auf sich. Ein Muss dazu sind hohe Absätze und Perlenketten.

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 Bildquelle: ehuth - pixelio.de

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