Blutuntersuchungen geben Auskunft über den Körper

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Schnell kann es passieren: man geht zum Arzt zu einer Routineuntersuchung und bekommt prompt einen Termin zur Blutabnahme. Der Verlauf von dieser ist allgemein bekannt. Die wenigsten wissen aber, was genau untersucht wird an dem Blut, das dem Patienten entnommen wird.

Blut ist eine der lebensnotwendigen Körperflüssigkeiten. In sofern enthält eine Blutprobe eine Vielzahl von Informationen, die durch Laboruntersuchungen in Erfahrung gebracht werden können. Untersuchen kann man Vollblut, Plasma oder Serum. Für einen Test benötigt man weit weniger Blut, als man meinen könnte. In der Regel reichen 2 ml Vollblut für die meisten Prüfungen, sodass mit einer einzigen Blutprobe eine Reihe von Untersuchungen möglich ist.

Die Untersuchungen am Blut sind vielseitig

Die Tests, die mit der Blutprobe durchführbar sind, sind vielseitig. So gibt es neben dem Blutbild auch die Möglichkeit einer Blutkultur, eines Blutgerinnungstests, eines Blutausstrichs oder serologischer sowie chemischer Blutuntersuchungen. Unterschieden werden die Untersuchungen danach, ob sie am Vollblut oder Serum durchgeführt werden.

Der gängigste Test, der durchgeführt wird, ist das Blutbild. Experten differenzieren hierbei zwischen großem und kleinem Blutbild. Ist beim Arzt die Rede von einem Blutbild, so ist in der Regel das kleine Blutbild gemeint, da es ein Bestandteil vieler Routineuntersuchungen bildet. Im Rahmen der gesundheitlichen Vorsorge ist es stets zu empfehlen und auch der Verlauf von Krankheiten lässt sich so gut beobachten.

blut

Ein Blutbild gibt Aufschluss bei Entzündungen

Besonders hilfreich wird ein Blutbild, wenn ein konkreter Verdacht vorliegt. Hier lassen sich nämlich Informationen darüber gewinnen, ob ein Organ gesund ist oder nicht. Von der Norm abweichende Werte können eine krankhafte Veränderung anzeigen. Neben den Blutfetten und dem Blutzucker, kann nämlich auch der Entzündungsmarker, auch CRP genannt, untersucht werden. Das C-reaktive Protein zählt zu den Eiweißen des Bluts, die bei entzündlichen Erkrankungen zunehmen. Daher wird der CRP-Wert oftmals zur Beurteilung der Schwere einer Entzündung im Körper herangezogen.

Im kleinen Blutbild wird primär die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen sowie die Anzahl der Blutplättchen ermittelt. Auch der Anteil dieser im Gesamtblut lässt sich herausfinden. Ein wichtiger Wert, der so getestet wird, ist die Menge des roten Blutfarbstoffes. Den roten Blutkörperchen kommt eine besondere Aufmerksamkeit zu: so ermittelt die Experten das durchschnittliche Volumen eines roten Blutkörperchens, den durchschnittlichen Hämoglobingehalt der roten Blutkörperchen sowie die die durchschnittliche Hämoglobinmenge in einem einzelnen roten Blutkörperchen.

Abgesichert mit dem großen Blutbild

Während das kleine Blutbild vollautomatisch zustande kommt, kann das große Blutbild entweder ebenfalls vollautomatisch festgestellt werden oder unter einem Lichtmikroskop. Das große Blutbild gibt im Gegensatz zum kleinen Aufschluss darüber, ob die Form der Blutzellen in Ordnung ist. Zusätzlich werden die Unterarten der weißen Blutkörperchen bestimmt.

Ein großes Blutbild wird notwendig, wenn die Anzahl der weißen Blutkörperchen von der normalen Menge abweicht. Bei einigen Infektionen, Tumorerkrankungen und Vergiftungen macht man primär von diesem Blutbild Gebrauch. Die veränderte Anzahl oder Form der weißen Blutkörperchen liefert Hinweise, die bei der Ermittlung der Krankheit helfen können.

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 Quelle: arsano.de

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