HPV-IMPFUNG – WIE SAG ICH´S MEINER TOCHTER?

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Humane Papillomviren sind weit verbreitet. Sie können zahlreiche Erkrankungen auslösen wie zum Beispiel Gebärmutterhalskrebs und seine Vorstufen, weitere Krebsformen im Genitalbereich sowie Genitalwarzen. Was viele nicht wissen:

Bereits beim Petting kann man sich mit den Viren infizieren. Es gibt eine wirksame Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs, ausgelöst durch bestimmte HP-Viren. Einer der beiden verfügbaren Impfstoffe schützt zusätzlich vor Genitalwarzen. Es gilt: Die HPV-Impfung ist so sicher und gut verträglich wie andere Standardimpfungen auch. Seit der Zulassung 2006 wurden weltweit bereits über 70 Mio. Impfstoff-Dosen verkauft.

Mädchen sollten sich möglichst vor Aufnahme sexueller Aktivität impfen lassen. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) die Impfung für Mädchen ab 12 Jahren. Aber auch wenn der erste Freund bereits am Frühstückstisch sitzt, lohnt sich eine Impfung noch: Denn nicht jedes Mädchen wird bei dem ersten sexuellen Kontakt mit den Humanen Papillomviren infiziert. Mütter sollten das Thema nicht verschweigen, sondern ihre Töchter offen darauf ansprechen.

Appell: Reden Sie mit Ihrer Tochter über die HPV-Impfung

Vielleicht stellen Sie sich die Frage: Wie spreche ich meine Tochter auf das Thema an? Jugendliche möchten ernst genommen werden, sind aber gleichzeitig unsicher. Auch wenn sie sich für aufgeklärt halten, haben sie oft ein unzureichendes Wissen auf dem Gebiet der Sexualität. Das Liebesleben ist für junge Mädchen kein nüchternes Gesundheitsthema, sondern hoch emotional. Eine Unterhaltung zwischen Mutter und Tochter kann in diesem Punkt ganz plötzlich zu einem heißen Eisen werden.

Wichtig ist, dass Sie mit Ihrer Tochter über Krankheiten und den Schutz davor reden. Zeigen Sie Ihrer Tochter, dass Sie sie ernst nehmen und laden Sie sie zu einem Gespräch auf Augenhöhe ein. Bereden Sie offen mit ihr die Risiken einer HPV-Infektion und den Schutz, den eine Impfung bieten kann.

Zum Einstieg in das vertrauliche Gespräch können Sie zum Beispiel fragen, ob sie schon mal etwas über die HPV-Impfung gehört hat, ob Ihre Freundinnen schon geimpft sind oder ihr etwas zum Lesen darüber anbieten. Die Fragen, wozu die Impfung gut ist und wie man sich mit Viren infiziert, werden dann automatisch auftauchen. So kommen Sie von selbst zum „heiklen“ Punkt und können über Verantwortung sprechen, die Ihre Tochter für sich selbst (und für ihren Freund) durch eine Impfung übernehmen kann. Lassen Sie sie selbst entscheiden, ob sie sich impfen lassen möchte.

So gelingt Ihnen ein gutes Gespräch von Mutter zu Tochter

Schaffen Sie möglichst eine vertraute und ungezwungene Atmosphäre. Halten Sie dennoch eine Balance aus Nähe und Distanz. Sie sind nicht die beste Freundin Ihrer Tochter und müssen auch nicht so tun.

Für den weiteren Gesprächsverlauf gilt: Seien Sie glaubwürdig. Die Dinge beim Namen zu nennen kostet Überwindung – das darf die Tochter ruhig spüren. Versuchen Sie die richtigen Worte zu finden. Verfallen Sie nicht in eine medizinische Fachsprache. Seien Sie eindeutig, aber nicht anzüglich. Verwenden Sie zum Beispiel Begriffe wie „Sex haben“ oder „miteinander schlafen“.

Dies gilt umgekehrt natürlich auch für Ihre Tochter. Sollten Sie mit der Wortwahl Ihres Kindes nicht einverstanden sein, machen Sie es darauf aufmerksam, dass viele sexuelle Vokabeln verletzend oder abwertend sind.

Grundsätzlich gilt: Falls Ihnen oder Ihrer Tochter das Gespräch allzu unangenehm oder verkrampft wird, sollten Sie besser bei anderer Gelegenheit weiter reden. Ausführliche Informationen rund um das Thema Gebärmutterhalskrebs, seine Vorstufen und die HPV-Impfung gibt es im Webportal www.tellsomeone.de. Hier können Sie auch Broschüren für sich und Ihre Tochter bestellen, einen Leitfaden für den ersten Frauenarztbesuch herunterladen oder sich Videos zum Thema HPV anschauen.

Über Sanofi Pasteur MSD (SPMSD)
SPMSD ist ein europäisches Gemeinschaftsunternehmen von Sanofi Pasteur und Merck & Co. Inc.: Wir haben uns als Einzige ausschließlich auf Herstellung und Vertrieb von Impfstoffen spezialisiert. Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen – mit unseren Produkten schützen wir Menschen aller Altersklassen vor 20 Infektionskrankheiten. Weltweit arbeiten Forscherteams an der Entwicklung neuer und der Verbesserung bewährter Impfstoffe. Dabei ist es Ziel, deren Wirksamkeit, Verträglichkeit und Akzeptanz ständig zu verbessern.

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 Quelle: Sanofi Pasteur MSD GmbH

 Bildquelle: Sanofi Pasteur MSD GmbH

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