Die Mistel in der Krebstherapie

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Heidelberg (humannews)– Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) hat ein Projekt gefördert, dass alle wichtigen einschlägigen Studien zur Wirksamkeit von Mistelbehandlungen bei Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen wissenschaftlich überprüft hat. Das jetzt vorgelegte Ergebnis der Überprüfung: Insgesamt haben Misteltherapien einen positiven Einfluss auf den Behandlungsverlauf. Allerdings ist die Qualität der Studien unterschiedlich. Deshalb fordert die GfBK neue wissenschaftliche Untersuchungen auf höchstem Niveau. Mit ihrer Forderung schließt sich die GfBK dem Institut für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie (IFAEMM) an, das das Projekt initiiert hatte. Die Freiburger Wissenschaftler haben die Ergebnisse aller einschlägigen Studien zur Mistelbehandlung von Brust- oder gynäkologischen Krebserkrankungen verglichen und deren Aussagekraft geprüft. Insgesamt untersuchten sie 46 Studien, in die knapp 10.000 Patientinnen eingeschlossen waren. Anlass für die Studienauswertung (systematisches Review) war die nach wie vor kontroverse Diskussion um die Wirksamkeit von Misteltherapien.

Mistel – eine wertvolle Heilpflanze

Während die Befürworter den immunstärkenden Effekt und die Steigerung der Lebensqualität betonen, bezweifeln die Gegner einen Einfluss. Viele befürchten sogar, dass die Pflanze das Krebswachstum fördern könne. „Die Studienauswertung beweist nun den deutlichen Vorteil für Patienten, die sich ergänzend mit Misteltherapien behandeln ließen“, fasst Dr. med. György Irmey die Erkenntnisse des IFAEEM zusammen. Der Ärztliche Direktor der GfBK schränkte jedoch ein: „Laut IFAEEM variiert die methodische Qualität der Studien sehr.“

Der überwiegende Teil der Studien berichtet von positiven Effekten der Misteltherapie: Patientinnen litten seltener an Erschöpfung, Übelkeit und Schmerzen. Die Überlebenszeit verlängert sich signifikant. Selbst Tumorrückbildungen wurden beobachtet.

Die methodisch besten Studien liegen zur Frage der Lebensqualität vor. Dagegen weisen die Studien zur Überlebenszeit und zum Tumorverhalten teilweise deutliche Mängel auf. Ihre Durchführung entsprach nicht immer modernen Studienstandards, ihre Aussagen sind daher wissenschaftlich nur ungenügend. Irmey fordert deshalb wissenschaftlich verbesserte Studien, um den Einfluss der Mistelbehandlung auf die Überlebenszeit und die Tumorrückbildung zu untersuchen.

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 Quelle: biokrebs-kongress.de
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