Kinder und Allergien

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Unausweichliches Schicksal? - Allergien werden in hohem Maß vererbt



allergie

Heidelberg/Berlin (humannews) – Allergien sind auf dem Vormarsch – und nicht nur bei Erwachsenen. Immer mehr Kinder und Jugendliche sind heutzutage in der industriell entwickelten Welt davon betroffen. Sogar im Säuglingsalter erscheinen immer öfter Krankheitsbilder, die man früher so nicht kannte. Unter den Erscheinungen findet man von leicht geröteter, trockener Haut, Ekzemen und Atembeschwerden auch die schwereren Verläufe wie Neurodermitis und Asthma. Worin liegen die Ursachen und kann man wirklich etwas dagegen oder vorbeugend tun? Dazu gibt es unterschiedliche Theorien. So stehen auf dem Index Umwelteinflüsse, übertriebene Hygiene, aber auch Impfungen und die etwas exotischere Variante, dass der Körper eines westlichen Menschen sich nicht mehr mit Parasiten beschäftigen muss und sich daher auf „harmlose’“ Eindringlinge wie Pollen stürzt. Eine eindeutige Antwort scheint es bisher noch nicht zu geben.

Allergien werden in hohem Maß vererbt

Laut Statistiken ist bei 40 bis 70 Prozent der Allergiker die genetische Belastung eindeutig. Was die Ausbreitung anbetrifft, so verdoppeln sich laut epidemiologischen Studien die Zahlen in zehn Jahren. Wie viel Einfluss die Gene haben, kann man übrigens bei der Geburt des Kindes durch eine Bestimmung des Immunglobulin E-Levels im Nabelschnurblut herausfinden. Liegt der Wert deutlich über eins, kann man davon ausgehen, dass das Kind gefährdet ist. Dennoch haben auch Charakter, ökologische Exposition, ebenso wie die Lebensweise und soziale Struktur großen Einfluss.

Ist Stillen die Wunderwaffe?

Ist Milchschorf bei Säuglingen schon ein Index für eine Zukunft als Allergiker? Wie geht man mit einer bekannten genetischen Vorbelastung um? Was bedeutet im Zusammenhang mit Allergien ein „Etagenwechsel“? PhytoDoc hat sich diesem Thema ausgiebig angenommen und zwei Experten dazu interviewt. Rede und Antwort stehen hierfür Dr. Berthold Musselmann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Umweltmedizin und Dr. Peter Liffler, Ärztlicher Direktor der Klinik Hof Bellevue auf der Insel Fehmarn. Hier werden Patienten mit allergischen und atopischen Krankheitsbildern mit ganzheitlichem Ansatz behandelt.

Weitere Informationen unter: phytodoc.de/news

Allergie – Basiswissen

Als Allergie bezeichnet man eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene), die sich in typischen, durch entzündliche Prozesse ausgelösten Symptomen äußert. Auslöser einer Allergie sind oft körperfremde Eiweiße. Problematisch sind vor allem Pollen, Insektengifte, Arzneimittel sowie Bestandteile in Lebensmitteln und kosmetischen Produkten. Den Begriff „Allergie” führte 1906 erstmals der österreichische Kinderarzt Clemens von Pirquet in die medizinische Fachsprache ein. Er unterschied damit schädliche Überreaktionen von nützlichen Reaktionen des Immunsystems.

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 Quelle: phytodoc.de
 julia  |    31 Lesungen



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