Mit Yoga Nidra zu mehr Bewusstheit

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Köln (humannews) – Nur ein einziges Yoga-Asana wird im Kölner Yoga-Zentrum praktiziert: Shavasana, die Totenhaltung. Dabei liegt man die ganze Zeit über auf dem Rücken, völlig unbewegt. Und was bringt das, mag man sich vielleicht fragen. Eine ganze Menge: Yoga Nidra trainiert den bewussten Schlaf, der im buchstäblichen Sinne zu mehr Selbst-Bewusstsein und Ruhe verhilft. „Yoga Nidra ist eine Tiefenentspannung für Körper und Geist und zudem eine Meditation aus den Tantras. Dadurch gelangt man in einen Schwebezustand wie kurz vor dem Einschlafen”, erklärt Swami Prakashananda, Leiterin des Satyananda Yoga Zentrums in Köln. Dieser Zustand dauert normalerweise nur ein paar Sekunden, bevor man dann in den Tiefschlaf sinkt. „Beim Yoga Nidra hingegen wird dieser Zustand die ganze Zeit aufrecht erhalten”, so die Yoga-Lehrerin. Keine leichte Übung: Gerade als Anfänger verschläft man einen guten Teil der Stunde – wach wird man erst wieder, wenn die Stimme der Trainerin ans Ohr dringt: „Prüfe, ob du wach bist”.

Dieser Grenzbereich zwischen Wachsein und Schlaf wird durch gezielte Sätze der Kursleiterin herbeigeführt und aufrechterhalten. Zum Beispiel mit Achtsamkeits-Übungen, die die bewusste Wahrnehmung auf einzelne Teile des Körpers lenken, dann auf den Atem – aber auch auf die Sinneswahrnehmung wie das Gehör. „Wenn die Konzentration auf den Körper gerichtet ist, schweift man gedanklich nicht ab”, sagt Swami Prakashananda. Das bringt einen näher an das ureigene Ich – der Weg wird frei, um mit den unterbewussten Kräften zu arbeiten.

Nun werden tiefere Schichten des Bewusstseins betreten. Dies passiert zum Beispiel über das Visualisieren bestimmter Bilder und Szenarien, die einem vorgegeben werden. „Diese Assoziationen werden aus der Tiefe an die Oberfläche geholt. Man erinnert sich an verschüttete Potenziale, Wünsche, aber auch Ängste”, berichtet die Yoga-Lehrerin. Alte Einprägungen werden aktiviert und noch einmal erlebt.

Zentraler Bestandteil ist außerdem das so genannte Sankalpa, das nun folgt. Das ist ein persönlicher Vorsatz, der in einem einfachen Satz formuliert wird und sich innerlich dreimal vorgesagt wird. Zum Beispiel: „Ich behalte in allen Situationen meine Gelassenheit.” Diese kurze mentale Aussage wird in diesem Moment tief im Unterbewusstsein verankert und entfaltet dort seine volle Kraft. Alte Blockaden werden so gelöst, man findet zu mehr Glück und Zufriedenheit.

Nach der Stunde ist man zwar erst noch ein bisschen weg getreten, fühlt sich dann aber äußerst erfrischt und ausgeruht. Kein Wunder: „Yoga Nidra ersetzt ohne weiteres vier Stunden Schlaf”, erklärt Swami Prakashananda.

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 Quelle: satyananda-yoga.de
 julia  |    71 Lesungen



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