Whitening/Bleaching

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Für schöne, weiße Zähne. Einer Umfrage zufolge ist rund 80 Prozent der Deutschen das Aussehen ihrer Zähne sehr wichtig. Schließlich macht ein schönes Lächeln attraktiv. Und eine wichtige Voraussetzung dafür sind seit jeher gepflegte weiße Zähne. Sie verhelfen zu mehr Ausstrahlung und signalisieren der Umwelt Vitalität und Lebenskraft. Im Zuge des allgemein wachsenden Wunsches nach einem ästhetischen Äußeren verstärken daher auch immer mehr Menschen ihre Bemühungen um besonders weiße Zähne durch  zusätzliche Maßnahmen zur Zahnaufhellung, dem so genannten Whitening oder sogar dem Bleaching.

Mit den Jahren werden die Zähne dunkler

– das ist auf den natürlichen Alterungsprozess zurückzuführen. Denn nur bei Kindern strahlen die Zähne noch in makellosem natürlichem Weiß. Im Laufe des Lebens nutzt sich der hell schimmernde Zahnschmelz dann ab. Von ursprünglich 1,5 Millimeter Dicke bleibt am Ende nur rund ein halber Millimeter übrig. Das darunter liegende gelbliche Zahnbein (Dentin) kommt immer mehr zum Vorschein, der dunklere Farbton ist mit zunehmendem Alter also unvermeidlich. Darüber hinaus wird das Dentin zeitlebens gebildet und somit immer dicker – auch dies trägt zum Dunklerwerden der Zähne bei. Wer obendrein nicht ohne Kaffee leben kann, gerne Rotwein trinkt oder viel raucht, belastet seine Zähne mit zusätzlichen Farbpigmenten. Neben Lebensmitteln wie schwarzem Tee, dunklen Beeren und Balsamico-Essig können auch Medikamente ein Nachdunkeln der Zähne bewirken. Appetitzügler und Blutdrucksenker sorgen mitunter ebenfalls für äußerliche, oberflächliche Verfärbungen.

Die Geschichte der Zahnaufhellung

reicht  weit in die Vergangenheit zurück. So verhalf im alten Indien eine Substanz aus Berberitzen- und Pfefferextrakten zu einem strahlenden Lächeln. Auch in Europa sind seit dem Mittelalter Rezepturen bekannt, die die Zähne weißer machen – nach dem Zähneziehen war das Bleichen damals die häufigste zahnmedizinische Behandlung. Ein „roter Mund mit weißen Zähnen“ war für die Minnesänger absolutes Sinnbild von Anmut und Gesundheit. Um diesem Ideal gerecht zu werden, verwendete man allerdings vielfach Salpetersäure, mit der heutzutage nur noch Metalle gebeizt werden – der Zahnschmelz wurde durch diese Art der Behandlung nur kurzfristig aufgehellt, bei wiederholter Behandlung aber weitgehend zerstört.
Erst ab dem Jahr 1918 wurde Wasserstoffperoxid in den USA in Kombination mit einer starken Lichtquelle zur schnellen Aufhellung eingesetzt. Seit den 30er Jahren ist das Bleaching von Zähnen mit diesem Wirkstoff in den meisten Zahnkliniken ein anerkanntes Verfahren. Dass auch ein entzündungshemmendes Medikament Zähne aufhellte, entdeckte ein Kieferorthopäde Ende der 60er Jahre eher zufällig: Das Mittel namens Gly-Oxide wurde als Salbe gegen Zahnfleischentzündungen verordnet. Es enthielt 10 Prozent Carbamidperoxid, – ein Stoff, der ähnlich reagiert wie Wasserstoffperoxid. In den folgenden Jahren arbeiteten amerikanische Zahnärzte in kleinem Maßstab weiter mit solchen Salben zur Behandlung verfärbter Zähne. Gut 20 Jahre später, 1989, kam dann das erste spezielle Bleaching-Produkt auf den Markt.

Das so genannte Home-Belaching

ist inzwischen weit verbreitet und beschreibt die Zahnaufhellung zu Hause. Denn während Maßnahmen in der Zahnarztpraxis zwar hoch effizient, in der Regel aber auch kostspieliger sind, wurden Produkte zum Home-Bleaching zur bequemen häuslichen Anwendung konzipiert. Sie sind sowohl über den Zahnarzt als auch in Apotheken erhältlich. Dabei handelt es sich entweder um individuell gefertigte Kunststoff-Schienen für die obere und untere Zahnreihe, die nachts oder auch tagsüber mit einer Aufhellungspaste getragen werden. Oder man entscheidet sich für mit Gel benetzte Kunststoff-Streifen aus durchsichtiger, flexibler Folie, die etwa zwei Wochen lang zweimal täglich für eine halbe Stunde den Zähnen aufliegen. Der speichelundurchlässige Streifen sorgt dafür, dass das Gel lange genug auf den Zähnen bleibt, ohne weggespült zu werden. Niedriger konzentrierte Bleichmittel sind auch in Drogerien erhältlich, ihre aufhellende Wirkung ist entsprechend schwächer. Zu ihnen gehören auch so genannte „Paint-On“-Präparate, die mit Stiften oder Pinseln auf einzelne Zähne aufgetragen werden.

Weißmacher-Zahncremes

erzielen wieder auf ganz andere Art eine Aufhellung der Zähne. Zum einen enthalten sie Putz- und Polierkörper, die einen stärkeren Abrieb der Zahnoberfläche bewirken als herkömmliche Zahncremes. Farbstoffe aus Kaffee, Tee, Speiseresten oder Tabakrauch lagern sich häufig in einem dünnen Film ab, der sich immer wieder auf dem Zahnschmelz bildet. Kieselsäure-Perlchen in verschiedenen Größen entfernen diese oberflächlichen Verfärbungen in einer sanften Politur. Dass die Zähne schlagartig blütenweiß werden, kann man von Weißmacher-Zahnpasten allerdings nicht erwarten: Ihr tatsächlicher Aufhellungseffekt ist zu vernachlässigen; vielmehr wird die natürliche Farbe des Zahnes wiederhergestellt.
Eine Verwendung von Weißmacher-Zahncremes kann auch dafür sorgen, dass der Effekt einer professionellen Zahnreinigung oder einer Bleaching-Behandlung länger anhält.

Quelle: Oral B

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 julia  |    88 Lesungen



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