Beerensamenöle machen schön

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Schönheit von innen - Beerensamenöle mit ihrem hohen Gehalt anessentiellen Fettsäuren, natürlichen Antioxidantien, Vitaminen und Pflanzensterolen bieten eine natürliche Möglichkeit, bioaktive Komponenten für die „Schönheit von innen“ gezielt oral zuzuführen, meint Dr. BaoruYang, Manager für Forschung und Entwicklungbei Aromtech.



Linol- und a-Linolensäure sind essentielle Fettsäuren (EFA), die durch die Nahrung aufgenommen werden müssen, damit der menschliche Körper gesund bleibt. Die unzureichende oder unausgewogene Aufnahme von essentiellen Fettsäuren führt ebenso wie ein metabolischer Mangel an ihnen zu einer trocken, sensiblen und leicht entzündlichen Haut. Linolsäure ist ein für die Hautlipidbarriere unentbehrlicher Ceramidbestandteil. Ersetzt man die Linolsäure durch andere Fettsäuren, wird die Haut durchlässiger, sensibler und trockener. Linolsäure ist ein Vorläufer der 13-Hydroxyoctadecadiensäure (13-HODE), einem anti-hyperproliferativen Epidermisbestandteil. Ein EFA-Mangel senkt den 13-HODE-Gehalt und führt zu schuppiger Haut. Linol- und a-Linolensäurehemmen außerdem die Uvinduzierte Hyperpigmentation und reduzieren altersbedingte Hautflecken. Eine für die Haut gesunde Ernährung sollte ausreichende Mengen an essentiellen Fettsäuren mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Omega- 3- und Omega-6-Fettsäuren enthalten. Bei Menschen mit atopischer Haut und bei älteren Menschen wird häufig ein Mangel an der für den EFA-Metabolismus wichtigen D6-Desaturase beobachtet. Diese Menschen sollten zusätzlich g-Linolensäure und Stearidonsäure zu sich nehmen.

Um Temperaturen bis –50 °C zu überleben, enthalten arktische Beeren einen hohen Anteil an hoch ungesättigten Lipiden wie Linol- und a-Linolensäure, die bis zu 90 Prozent des Fettsäureanteils der Haut ausmachen. Auch das Öl aus der schwarzen Johannisbeereenthält g-Linolen- und Stearidonsäure, welche die! 6-Desaturation im EFA-Metabolismus überwinden und entzündungshemmend wirken. Die spezielle Fettsäurekomposition arktischer Beeren macht ihr Samenöl zu einer wertvollen EFA-Quelle für die innere und äußere Pflege der Haut.

Tocopherole and Tocotrienole sind die wichtigsten lipidlöslichen Antioxidantien in den Zellmembranen. In der Natur kommen vier Tocopherole und vier Tocotrienole vor. Natürliches und synthetisches a-Tocopherol ist das Hauptantioxidans in Lebensmitteln und Gesundheitsprodukten. In der Nahrungsmittelergänzung verfügt natürliches a-Tocopherol über eine höhere Bioverfügbarkeit als synthetisches. Tocotrienole sind in der Zellmembran beweglicher und daher bessere Radikalfänger als a-Tocopherol. g-Tocopherol macht reaktive Stickstoffverbindungen unschädlich. Die Synergie zwischen verschiedenen Tocopherol- und Tocotrienolisomeren kann den Zellbestandteilen einen viel gründlicheren Schutz vor Oxidationsstress bieten als jedes einzelne Isomer. Die Haut braucht g-Tocopherol mehr als jedes andere Gewebe in unserem Körper. Während die meisten Hautpflegeprodukte inzwischen a-Tocopherol als Antioxidans enthalten, wurde g-Tocopherol bisher meist vernachlässigt. Peroxynitrit wird von der Haut bei UV-Bestrahlung und Entzündungen produziert. Die Luftverschmutzungsprodukte Stickstoffmonoxid, -dioxid und Salpetrige Säure sind starke Oxidantien und Mutagene. G-Tocopherol setzt diese reaktiven Stickstoffverbindungen außer Gefecht, indem es stabiles 5-Nitro-g-Tocopherol bildet.

Aktuelle Untersuchungen legen nahe, dass g-Tocopherol über ein starkes entzündungshemmendes Potential verfügt. Neben der topischen Anwendung ist auch die orale Zufuhr eine wirksame Methode, die Haut mit natürlichem g-Tocopherol zu versorgen.

Unter allen Beerensamenölen weist Himbeersamenöl die höchsten g-Tocopherol- Konzentrationen auf, aber auch die Samenöle von Cranberry, schwarzer Johannisbeere und Himbeere enthalten viel g-Tocopherol, was sie für orale Hautpflegeprodukte geeignet macht.

Tocotrienole sind als Radikalfänger effektiver, regenerieren sich schneller durch andere Antioxidantien und sind damit den Tocopherolen überlegen. Unter bestimmten Bedingungen war a-Tocotrienol bis zu 60-mal wirksamer bei der Hemmung der Lipidperoxidation in mikrosomalen Membranen als a-Tocopherol.

Cranberry- und Preiselbeersamenöl enthalten immerhin 0,18 Prozent g-Tocotrienol und sind damit die ergiebigste natürliche Quelle für dieses Antioxidans.

Das Öl aus den Samen und dem Fruchtfleisch von Sanddornbeeren enthält alle natürlichen Isomere des Tocopherols und des Tocotrienols. A-Tocopherol ist das wichtigste Isomer im Fruchtfleischöl, während das Samenöl zu fast gleichen Anteilen a- und g-Tocopherol enthält. Außerdem sind die Öle reich an natürlichen Carotenoiden, die zusammen mit Tocopherolen und Tocotrienolen eine synergistische Wirkung bei der Auslöschung von freien Sauerstoffradikalen erzielen. Die besondere Kombination mehrerer natürlicher Antioxidantien bietet eine synergistische Schutzfunktion gegen UV-, Stress- und altersinduzierte Oxidation. Die antioxidativen, entzündungshemmenden und geweberegenerierenden Wirkungen von Sanddornölen sind durch umfangreiche Untersuchungen belegt.

Tests zur oralen Einnahme
In einer viermonatigen Testphase wurde die Wirkung von Nahrungsergänzungskapseln mit durch CO2-Extraktion gewonnenem Sanddornöl aus Samen und Fruchtfleisch auf atopische Haut untersucht. Die Einnahme des von Aromtech hergestellten Wirkstoffs verbesserte den Hautzustand und steigerteden Anteil essentieller Fettsäuren im Plasma der atopischen Testpersonen. Die Nahrungsergänzung erhöhte deutlich den a-Linolensäure-Anteil an den Phospholipiden.Der Gehalt an Eicosapentaensäure, einem wichtigen Stoffwechselprodukt der a-Linolensäure, war ebenfalls deutlich erhöht, was auf die aktive Umwandlung von a-Linolensäure in mehrfach ungesättigte Fettsäuren hindeutet. Die Symptomverbesserung korrelierte positiv mit der Veränderung des Fettsäureanteils an den Plasmalipiden.

BC634, ein standardisiertes Samenöl der schwarzen Johannisbeere, enthält Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis 1:4, a-Linolen-, Stearidon-, Linol- und g-Linolensäure. Die Einnahme von BC634 erhöhte den Anteil von Dihomo-g-Linolensäure an den Plasmalipiden, was für eine entzündungshemmende Wirkung des Öls spricht. Darüber hinaus bewirkte das Samenöl eine signifikant stärkere Absenkung der LDL-Cholesterin-Konzentration im Serum als Fischöl. Diese Resultate sind ein deutlicher Hinweis auf die positive Wirkung des Samenöls auf die Gesundheit von Haut und Körper.

Quelle: COSSMA 9/2007

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 julia  |    391 Lesungen



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